Klimaschutz

Um die Folgen des Klimawandels zu begrenzen, ist der Umstieg auf eine CO2-neutrale Mobilität unerlässlich. Bei Daimler arbeiten wir mit Nachdruck daran, diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen. In diesem Zusammenhang haben wir den ganzheitlichen Anspruch formuliert, die Mobilität der Zukunft nachhaltiger zu gestalten. Dazu gehört, die CO2-Emissionen unserer Fahrzeuge zu reduzieren.

Im Rahmen unserer nachhaltigen Geschäftsstrategie bekennt sich das Unternehmen zum Klimaabkommen von Paris. Die Mercedes-Benz AG hat ihre Klimaschutzziele wissenschaftsbasiert von der Science Based Targets Initiative (SBTI) bestätigen lassen. Mit diesen Zielen möchte das Unternehmen einen Beitrag zum Umweltschutz im Sinne des Welt-Klimaabkommens von Paris leisten.

Darüber hinaus haben wir uns in unserer nachhaltigen Geschäftsstrategie das Ziel gesetzt, dass unsere Pkw-Neuwagenflotte bis 2039 im gesamten Lifecycle CO2-neutral ist. Daimler Trucks & Buses strebt bis zum Jahr 2039 an, in der Triade Europa, Japan und NAFTA nur noch Neufahrzeuge anzubieten, die im Fahrbetrieb (»tank-to-wheel«) CO2-neutral sind. Mercedes-Benz Vans arbeitet derzeit an ähnlichen Zielen zur Reduktion von CO2-Emissionen. Um dieses Ziel zu erreichen, möchten wir die Absatzzahlen von Pkws mit Plug-in-Hybriden und rein elektrischem Antrieb deutlich erhöhen. Bereits bis 2022 wollen wir das gesamte Portfolio von Mercedes-Benz Cars elektrifizieren. Das bedeutet, dass in jedem Segment verschiedene elektrifizierte Alternativen angeboten werden sollen – vom Kompaktwagen bis zum SUV. Bis 2025 rechnen wir mit einem Anteil an rein elektrischen Fahrzeugen von bis zu 25 %. Bis 2030 soll dieser mit Plug-in-Hybriden oder rein elektrischen Fahrzeugen mehr als 50 % betragen.

Ambition 2039: Our path to sustainable mobility

In der EU gilt ab dem Jahr 2020 für die Pkw-Neuwagenflotte ein neuer Durchschnittszielwert von 95 g CO2/km. Der jeweils maßgebliche Grenzwert für einzelne Hersteller wird durch das durchschnittliche Fahrzeuggewicht einer Fahrzeugflotte bestimmt. Aufgrund der Modellpalette und des damit verbundenen hohen Durchschnittsgewichts wird der Grenzwert für unsere Pkw-Neuwagenflotte höher sein. Die Einhaltung dieser Vorgaben berücksichtigen wir bereits im Entwicklungsprozess unserer Fahrzeuge, indem wir unseren »Design for Environment«-Ansatz  anwenden. Um die Umweltverträglichkeit stetig zu verbessern, nehmen wir entsprechende Vorgaben in die sogenannten Produktlastenhefte auf. Sie legen für jedes Fahrzeugmodell und jede Motorisierungsvariante bestimmte Eigenschaften und Zielwerte fest, zum Beispiel für den Kraftstoffverbrauch oder die CO2-Emissionen. Im Laufe des Entwicklungsprozesses überprüfen wir regelmäßig, ob die Vorgaben aus den Produktlastenheften und den internen Entwicklungszielen eingehalten werden. Im Energy Efficiency Board (EEB) mit Vorstandsbeteiligung bewerten die Verantwortlichen jeder Fahrzeugbaureihe die Ergebnisse dieser Überprüfung. Dabei berücksichtigen sie den steigenden Elektrifizierungsgrad der Fahrzeuge sowie Änderungen der gesetzlichen Anforderungen, etwa die Einführung des neuen Messverfahrens WLTP. Sind Korrekturmaßnahmen erforderlich, beziehen wir das jeweils zuständige Leitungsgremium des Geschäftsfeldes ein. Die genauen CO2-Emissionen einzelner Fahrzeuge werden im Rahmen der Verbrauchszertifizierung ermittelt.

Trotzdem gilt: Die Erreichung der EU-Grenzwerte hängt stark von der Kundennachfrage nach rein elektrischen Fahrzeugen oder Plug-in-Hybriden ab.

CO2-Flottenemissionen unserer Pkw

Im Berichtsjahr sind die durchschnittlichen CO2-Emissionen unserer Pkw-Gesamtflotte in Europa (EU 28 + Island, Norwegen) auf voraussichtlich 137 g/km (NEFZ, inklusive Vans, die als Personenkraftwagen (M1) zugelassen sind) gestiegen (Mercedes-Benz Cars: 135 g/km). Wir konnten somit eine Reduzierung unserer CO2-Emissionen gegenüber 2018 nicht erreichen. Dafür lassen sich verschiedene Gründe nennen. Erstens die Verschiebung des Absatzes weg vom Diesel hin zum Benziner. Zweitens ist im Jahr 2019 die Zertifizierungsumstellung im Zuge der Ausrollung des WLTP in voller Breite wirksam geworden. Durch eine geplante Portfolioerweiterung um elektrische Fahrzeugmodelle und entsprechende Kundennachfragen wollen wir unser Ziel erreichen, unsere CO2-Emissionen für 2020 zu reduzieren und somit weiterhin den geltenden EU-Grenzwert einzuhalten. (Vgl. »Risiko- und Chancenbericht«) 

CO2-Flottenemissionen Daimler Trucks & Buses

Daimler Trucks & Buses strebt bis zum Jahr 2039 an, in der Triade Europa, Japan und NAFTA nur noch Neufahrzeuge anzubieten, die im Fahrbetrieb (»tank-to-wheel«) CO2-neutral sind. Bereits bis zum Jahr 2022 soll das Fahrzeugportfolio des Unternehmens in diesen Hauptabsatzregionen Serienfahrzeuge mit batterieelektrischem Antrieb umfassen. Um diese Ziele zu erreichen und künftige gesetzliche Regelungen in einigen Ländern zur Reduzierung von Emissions- und Verbrauchswerten von Fahrzeugen einzuhalten, müssen Daimler Trucks & Buses neueste Technologie einsetzen und das Angebot an batterieelektrischen Lkw oder anderen elektrifizierten Antrieben vorantreiben. (Vgl. »Risiko- und Chancenbericht«)

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