Daimler Trucks

In einem insgesamt günstigen Marktumfeld erreichte Daimler Trucks im Geschäftsjahr 2019 eine Umsatzrendite von 6,1 (i. V. 7,2) %. Darin schlugen sich ein rückläufiger Absatz in wichtigen Regionen sowie eine angespannte Kostensituation nieder. Kurz- bis mittelfristig erwartet Daimler Trucks eine weitere Normalisierung der Nachfrage in den Kernmärkten in Europa und den USA, die bis 2021 anhalten dürfte. Rund um den Globus haben wir hervorragende Produkte, starke Marken und Technologien und eine klare Strategie mit den Handlungsschwerpunkten weltweiter Marktpräsenz, globaler Plattformen sowie Innovationsführerschaft und Nachhaltigkeit. Unsere Herausforderung sehen wir darin, die Ertragslage zu verbessern und gleichzeitig in die Zukunft zu investieren, um die Potenziale langfristig wachsender und sich verändernder Nutzfahrzeugmärkte zu nutzen. Welt­weite Wachstums- und Gewinnperspektiven wollen wir insbesondere aus dem Markt für schwere Lkw generieren. Darüber hinaus sehen wir langfristig großes Geschäftspotenzial durch vollautomatisierte Lkw (SAE-Level 4), die über Highways zwischen Logistikknotenpunkten verkehren.

Absatz und EBIT unter Vorjahresniveau, Umsatz stabil

Der Lkw-Absatz von Daimler Trucks lag im Geschäftsjahr 2019 bei 488.500 (i. V. 517.300) Einheiten und erreichte damit ein Niveau leicht unter dem Vorjahreswert. Die für Daimler Trucks relevanten Märkte entwickelten sich insgesamt sehr unterschiedlich. In der zweiten Jahreshälfte trübte sich die Nachfrage in Nordamerika deutlich schneller ein als erwartet. In Europa schrumpfte der Lkw-Markt im zweiten Halbjahr. Diese Entwicklungen hatten bereits im vierten Quartal dieses Jahres Auswirkungen auf das Ergebnis des Geschäftsfelds. Der Umsatz lag mit 40,2 (i. V. 38,3) Mrd. € über dem Niveau des Vorjahres. Das EBIT lag mit 2,5 (i. V. 2,8) Mrd. € unter Vorjahr. Die Umsatzrendite betrug 6,1 (i. V. 7,2) % und lag damit ebenfalls unter der Vorjahresrendite.

C.03 Daimler Trucks

  2019 2018 19/18
€-Werte in Millionen   Veränd. in %
       
Umsatz 40.235 38.273 +5
EBIT 2.463 2.753 -11
Umsatzrendite (in %) 6,1 7,2 .
Sachinvestitionen 971 1.105 -12
Forschungs- und Entwicklungsleistungen
davon aktiviert
1.490
53
1.295
40
+15
+33
Produktion 481.946 524.846 -8
Absatz 488.521 517.335 -6
Beschäftigte (31.12.)1 83.437 82.676 +1

1 Anpassung der Mitarbeiterzahl 2018 wegen Änderungen bei der konzerninternen Zuordnung von Mitarbeitern.

C.04 Absatz Daimler Trucks

  2019 2018 19/18
in 1.000 Einheiten   Veränd. in %
       
Gesamt 489 517 -6
EU30 80 85 -7
davon: Deutschland 31 33 -4
            Großbritannien 6 8 -27
            Frankreich 9 9 -1
NAFTA 201 190 +6
davon: USA 174 161 +8
Lateinamerika (ohne Mexiko) 43 38 +12
davon: Brasilien 30 21 +39
Asien 135 165 -18
davon: Japan 42 44 -4
            Indonesien 39 64 -39
nachrichtlich:      
BFDA (Auman Trucks) 86 103 -17
Gesamt (einschließlich BFDA) 575 621 -7

Absatz 6 % unter Vorjahreswert

Daimler Trucks erzielte mit 488.500 (i. V. 517.300) Lkw im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Absatz leicht unter dem ­Vorjahreswert.

Über das Gesamtjahr betrachtet bewegte sich der Lkw-Markt in den Gewichtsklassen 6–8 in der NAFTA-Region noch leicht über dem hohen Niveau des Vorjahres, wenn sich auch im vierten Quartal bereits eine Eintrübung abzeichnete. Im Berichtsjahr übertraf unser Absatz mit 201.100 (i. V. 189.700) Einheiten das hohe Vorjahresniveau noch einmal leicht. Unser Marktanteil lag in den Gewichtsklassen 6–8 bei 37,0 (i. V. 38,4) %. Damit behaupteten wir weiterhin die Marktführerschaft. Auf der Consumer Electronic Show (CES) in Las Vegas feierte der neue Freightliner Cascadia mit teilautomatisierter Fahrfunktion (SAE-Level 2) im Januar 2019 seine Weltpremiere als Serien-Lkw. Das System kann den Fahrer beim Bremsen, Beschleunigen und Lenken unterstützen und ermöglicht teil­automatisierte Fahrfunktionen. Künftig sollen auch Kunden in Australien und Neuseeland erstmals den neuen Freightliner Cascadia fahren können. Kunden und Medienvertretern wurde der neue Lkw im November in Sydney vorgestellt. Auf der North American Commercial Vehicle Show 2019 in Atlanta präsentierte Daimler Trucks mit dem Detroit DD15 Gen 5 ­erstmalig die jüngste Generation der global genutzten schweren Motorenplattform HDEP (Heavy Duty Engine Platform). Ab 2021 soll der Motor im nordamerikanischen Markt im Klasse-8-Segment erhältlich sein. Auf Basis unserer globalen Plattformstrategie ist die nächste Generation der Motoren künftig auch in Lkw der Schwestermarke Mercedes-Benz vorgesehen.

In Brasilien konnten wir unsere Verkäufe deutlich steigern. Wir setzten 29.700 Lkw ab – ein Zuwachs um 39 % verglichen mit der Vorjahresperiode. Die Marktanteile unserer Lkw der Marke Mercedes-Benz entwickelten sich positiv. Im mittleren und schweren Segment bauten wir unseren Marktanteil auf 29,2 (i. V. 27,9) % aus und erreichten die Marktführerschaft. Im ­Oktober 2019 wurde auf der »Fenatran«, einer der größten Nutzfahrzeug- und Transportmessen Lateinamerikas, der neue Actros aus brasilianischer Produktion präsentiert. Der Schwer-Lkw wurde speziell für den lateinamerikanischen Markt weiterentwickelt und nutzt weltweite Technologien und Plattformen wie beispielsweise die MirrorCam. Diese ersetzt Haupt- und Weitwinkelspiegel und trägt dazu bei, Sicherheit, Fahrzeughandling und Aerodynamik zu verbessern. Mit der geplanten Markteinführung im Jahr 2020 wird der neue Actros neue Maßstäbe bei Effizienz, Sicherheit und Vernetzung setzen.

In der Region EU30 (Europäische Union, Schweiz und Norwegen) schwächte sich der Lkw-Markt in der zweiten Jahreshälfte nach deutlichen Vorzieheffekten im ersten Halbjahr spürbar ab. Unsere Verkäufe waren mit 79.800 (i. V. 85.400) Lkw ins­gesamt leicht rückläufig. Die Marke Mercedes-Benz behauptete im schweren und mittleren Segment weiterhin die Marktführerschaft, allerdings ging unser Marktanteil auf 20,0 (i. V. 20,6) % zurück. Im Werk Wörth startete im Mai 2019 die ­Produktion des neuen Mercedes-Benz Actros. Eine der größten Neuerungen am Actros ist der Active Drive Assist. Mit ihm bringt Mercedes-Benz teilautomatisierte Fahrfunktionen in allen Geschwindigkeitsbereichen in Serie. Mit dem neuen Actros zeigt Mercedes-Benz Lkw auf, welches Sicherheitsniveau heute auf der Straße möglich ist. Seit Januar 2020 ist der Schwerlast-Lkw europaweit serienmäßig mit dem Notbremsassistenten der ­neuesten Generation mit Fußgängererkennung (ABA 5) ausgestattet. Nutzfahrzeug-Fachjournalisten aus 24 euro­päischen Ländern wählten den Mercedes-Benz Actros zum »International Truck of the Year«. Dafür bewerten die Fach­juroren sowohl technische Neuerungen und Weiterentwicklungen als auch Innovationen, die direkten Einfluss auf die Gesamtwirtschaftlichkeit, Sicherheit oder Umweltentlastung haben. Die Auszeichnung wurde auf der Internationalen Nutzfahrzeug-Messe für Road & Urban Transport Solutions (Solutrans) in Lyon übergeben.

Mercedes-Benz new Actros: Active Brake Assist 5

In Asien entwickelten sich die Lkw-Märkte Indonesien und Indien im Berichtsjahr deutlich rückläufig. Mit 135.200 (i. V. 164.700) verkauften Einheiten ging unser Absatz in der Region deutlich zurück. Besonders ausgeprägt war diese ­Entwicklung in Indonesien, wo unser Absatz auf 39.100 (i. V. 64.200) Einheiten zurückging. In Indien verkauften wir 14.500 (i. V. 22.500) Fahrzeuge und lagen damit ebenfalls deutlich unter den hohen ­Verkaufszahlen des Vorjahres. Mit der Marke BharatBenz erreichten wir einen Marktanteil von 5,8 (i. V. 6,0) %. Seit der Aufnahme des Exportgeschäfts wurden in Indien mehr als 25.000 Fahrzeuge für andere Märkte produziert. Das Werk in Chennai ist ein integraler Bestandteil des weltweiten Produktionsnetzwerks von Daimler Trucks & Buses. Im Zusammenhang mit der geplanten Einführung der neuen Abgasnorm Bharat Stage VI soll das Werk als globaler Export Hub weiter an Bedeutung gewinnen. Von dort sollen dann auch Länder wie Mexiko, Chile und Brasilien beliefert werden, in denen vergleichbare ­Emissionsnormen gelten. Im japanischen Lkw-Markt setzten wir im Jahr 2019 42.200 (i. V. 44.000) Einheiten ab und lagen damit leicht unter dem Vorjahresvolumen. Seit Oktober 2019 ist dort nun auch der Schwer-Lkw FUSO Super Great mit teilautomatisierten Fahrfunktionen (SAE-Level 2) verfügbar.

Der Absatz der Auman Lkw, die wir in China in unserem Joint Venture Beijing Foton Daimler Automotive Co., Ltd (BFDA) produzieren, lag mit 86.200 (i. V. 103.400) Einheiten deutlich unter dem Vorjahreswert. Mitte des Jahres fand im chinesischen Markt die Einführung des neuen Schwer-Lkw Auman EST-A mit dem lokal gefertigten Mercedes-Benz Motor OM457 statt.

Erste Erprobungen von automatisiert fahrenden Lkw auf öffentlichen Straßen

Daimler Trucks und Torc Robotics, ein Pionier im Bereich des automatisierten Fahrens, gingen im vergangenen Jahr eine Partnerschaft ein, um vollautomatisierte Lkw (SAE-Level 4) in den USA zu vermarkten. Hierzu haben wir eine Mehrheits­beteiligung an Torc Robotics erworben und diese in die Autonomous Technology Group von Daimler Trucks eingebracht, in der seit Juni 2019 alle Kompetenzen und Aktivitäten rund um das automatisierte Fahren gebündelt werden. Daimler Trucks will mit der neuen Einheit innerhalb eines Jahrzehnts vollautomatisierte Lkw (SAE-Level 4) zur Marktreife bringen. Zu den Entwicklungsstandorten der globalen Organisation zählen Blacksburg und Portland in den USA sowie Stuttgart. Die ­Entwicklung der Software für das vollautomatisierte Fahren ist eines der Haupttätigkeitsfelder der Autonomous Technology Group. Darüber hinaus arbeiten wir an einem Lkw-Chassis, das sich perfekt für vollautomatisiertes Fahren eignet und durch das Zusammenspiel unterschiedlicher Systeme dazu beitragen kann, die Zuverlässigkeit und Sicherheit zu erhöhen. Die ­Autonomous Technology Group baut eine Infrastruktur samt Netzwerk für den operativen Fahrzeugeinsatz auf. Diese ­bestehen aus einem Hauptkontrollzentrum für die Fahrzeuge und weiteren Stationen an den Logistikknotenpunkten. Gemeinsam mit Torc Robotics haben wir im Jahr 2019 die Entwicklung und Erprobung vollautomatisierter Lkw (SAE-Level 4) auf defi­nierten Strecken im öffentlichen Verkehr in Virginia, USA, aufgenommen. Mit Detroit Assurance 5.0 mit aktivem Spur­halteassistenten im neuen Freightliner Cascadia sowie dem Active Drive Assist im neuen Mercedes-Benz Actros und im neuen FUSO Super Great haben wir teilautomatisierte Fahrfunktionen bereits heute in unsere Serienfahrzeuge gebracht. Das neue System kann den Fahrer in allen Geschwindig­keitsbereichen beim Bremsen, Beschleunigen und Lenken unterstützen. Die intelligente Verknüpfung von Radar- und Kamerainformationen bildet hierfür die Basis.

Detroit Assurance 5.0

Liefervereinbarung für globale Batteriemodule für Serien-Lkw

Daimler Trucks & Buses und der Batteriehersteller Contemporary Amperex Technology Co. Limited (CATL) sind im Berichtsjahr eine weltweite Liefervereinbarung über Batteriemodule eingegangen. CATL ist ein weltweit führendes Unternehmen bei der Entwicklung und Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien. Die Vereinbarung umfasst Batteriemodule unter anderem für den Mercedes-Benz eActros, den Freightliner eCascadia und den Freightliner eM2. Daimler Trucks & Buses ist dabei für die Entwicklung der Batteriesysteme verantwortlich und übernimmt zudem die Montage der Batteriepakete im Mercedes-Benz-Werk Mannheim sowie im Werk in Detroit in den USA.

Elektro-Lkw aus allen Segmenten im Kundeneinsatz

Der schwere Lkw Mercedes-Benz eActros ist im Rahmen der eActros »Innovationsflotte« seit 2018 im intensiven Kundeneinsatz. Ziel ist es, ab dem Jahr 2021 sauberen und leisen ­Verteilerverkehr in urbanen Gebieten auch mit schweren Serien-Lkw zu realisieren. Mit der Marke FUSO sammelte Daimler auch im Jahr 2019 weitere Erfahrungen mit E-Lkw in verschiedenen Märkten. Der FUSO eCanter ist zum Beispiel auch bei großen kommerziellen Kunden wie Penske in den USA im Einsatz.

Mercedes-Benz eActros

Auch in europäischen Märkten wie Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und Portugal sowie in Japan sind die vollelektrischen Leicht-Lkw bereits in Kundenhand. Im September 2017 feierte der FUSO eCanter seine Weltpremiere und wird seitdem an zahlreiche Kunden weltweit ausgeliefert. Aktuell werden gemeinsam mit Kunden Daten gesammelt und Feedback zum täglichen Einsatz des Fahrzeugs, zu den Routenprofilen sowie zum Ladeverhalten gegeben. Produziert werden die FUSO eCanter in Kawasaki, Japan, und Tramagal, Portugal. Auf der Tokyo Motor Show 2019 wurde zudem der Prototyp des leichten FUSO Vision F-Cell präsentiert. Er steht für FUSOs Konzept eines elektrischen Lkw, der die Kraft einer Brenn­stoffzelle als eine Option zur Verlängerung der Reichweite nutzt. Die ersten schweren Freightliner eCascadia gingen im Berichtsjahr in die Kundenerprobung. Die US-amerikanischen Kunden Penske Truck Leasing und NFI Industries erproben den eCascadia, nachdem sie im Jahr zuvor bereits mit der Erprobung des mittelschweren vollelektrischen Freightliner eM2 starteten. Die in den globalen Praxistests gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die laufende Entwicklung der nächsten Generation unseres weltweiten elektrischen Produktportfolios ein.

Introduction to the eM2

eConsulting als Einstieg in die E-Mobilität

Um unseren Kunden den bestmöglichen Einstieg in die E-Mobilität zu ermöglichen, hat die E-Mobility Group Daimler Trucks & Buses ein umfassendes Ökosystem zur elektrischen Transportlogistik lanciert. Dazu gehören ein umfassendes Beratungs­angebot und der Aufbau der geeigneten Ladeinfrastruktur für Elektro-Lkw. Das modular aufgebaute Angebot umfasst neben der persönlichen und individuellen Beratung auch digitale Anwendungen, die den Einstieg in die E-Mobilität erleichtern. In einem ersten Schritt stehen die Märkte Europa, Nord­amerika und Japan im Fokus.

Datenbasierte und vernetzte Services spielen zunehmend größere Rolle

Im Jahr 2019 hat Daimler Trucks wichtige Entwicklungen hinsichtlich datenbasierter und vernetzter Services vorangetrieben. Auf der North American Commercial Vehicle Show 2019 stellte Daimler Trucks erstmals eine dynamische Leasinglösung vor, die sich an der Fahrleistung des Lkw orientiert: Dynamic Lease stellt ein »Pay-as-you-drive«-Leasing für Nutzfahrzeuge dar. Hierbei orientiert sich die Leasingrate für einen Lkw an der tatsächlichen Nutzung des Fahrzeugs. Der Kunde bekommt neben einer vertragsüblichen Grundgebühr nur die tatsächlich gefahrenen Kilometer in Rechnung gestellt. Kunden in Nordamerika können diese telematikbasierte Finanzierungsoption ab dem ersten Quartal 2020 zunächst für den neuen Freightliner Cascadia mit integriertem Detroit-Antriebsstrang nutzen.

Gemeinsam mit Partnern arbeiteten unsere Entwickler an der Befähigung von Lkw, selbstständig mit anderen Maschinen zu kommunizieren und dabei rechtsverbindlich Transaktionen wie Bezahlvorgänge durchzuführen. Mit der 2019 neu entwickelten digitalen Truck-ID und der zugehörigen Truck Wallet haben Experten von Daimler Trucks im Rahmen eines Pilotprojekts die hierfür nötigen Voraussetzungen geschaffen.

Lkw können sich mit der Truck-ID wie mit einem eingebauten Personalausweis gegenüber anderen Maschinen identifizieren und Vorgänge eindeutig signieren. Die Truck Wallet fungiert dabei als Plattformtechnologie und zentrales Benutzerprogramm für alle Anwendungen, die auf die Truck-ID zugreifen und diese für unterschiedliche Einsatzzwecke nutzen. Truck-ID und Truck Wallet, beide noch Prototypen, sind als Softwareprogramme in einem kryptografischen Prozessor verschlüsselt hinterlegt. Der Prozessor ist Teil des Truck Data Centers, des zentralen Telematiksteuergeräts des neuen Mercedes-Benz Actros.

Wer in einem neuen Actros oder Arocs mit Multimedia-­Cockpit interactive Platz nimmt, ist nur einen Klick entfernt von einer voll vernetzten Fahrzeug-, Fahrer- und Logistikwelt: Der neue Actros und der neue Arocs bieten seit dem vergangenen Jahr eine offene Plattform zur Nutzung von Apps. Der Kunde erwirbt bei der Beschaffung des Lkw mit Multimedia-Cockpit interactive also nicht nur ein Fahrzeug, sondern auch einen Zugang zum Mercedes-Benz Truck App-Portal. Dieser kann dann für die gesamte Flotte des Kunden inklusive der Fremdfabrikate genutzt werden. Bislang musste zumeist neue Hard- und Software im Fahrerhaus installiert werden, um ­Flottenmanagement- oder Transportmanagementsysteme in den Lkw zu bringen.

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